Tarifvertrag erzieher baden württemberg

August 11, 2020

Zu den Aufgaben der Lehrer gehören neben dem Unterricht auch die Planung von Unterrichts- und Vor- und Nachunterrichtsarbeiten. Darüber hinaus sind die internen Entwicklungsaufgaben der Schule und die Zusammenarbeit mit Kollegen, Heimen und anderen Partnern, wie z.B. Personal in der Schülerfürsorge, Sozialhilfe, der örtlichen Familienberatungsklinik, der Polizei, dem Geschäftsleben, integraler Bestandteil der Lehrtätigkeit. Im Tarifvertrag für Lehrer in der Grundbildung wurde eine Zuweisung von 138 Arbeitsstunden pro Jahr und 119 Stunden für Lehrer der allgemeinbildenden Sekundarstufe II festgelegt. Das Verhandlungsverfahren wird durch Tarifverträge für Staats- und Kommunalbeamte und durch das Tarifvertragsgesetz geregelt und in den Hauptarbeitsverträgen zwischen den Arbeitsmarktorganisationen vereinbart. Darüber hinaus haben die lokalen Behörden Bildungsvorschriften und allgemeine amtliche Vorschriften. Sowohl staatliche als auch private Institutionen haben ihre eigenen Vorschriften. Die Dienstbedingungen für Lehrer aller Bildungsstufen und Bildungsarten werden in einem Tarifverhandlungsverfahren und in den einschlägigen Rechtsvorschriften vereinbart. Die Tarifverhandlungen werden zwischen der Gewerkschaft bildung (OAJ) und den Arbeitgeberverbänden geführt, im Falle der Grund- und Sekundarstufe II am häufigsten mit den Arbeitgebern der lokalen Gebietskörperschaften im Abstand von 1 bis 3 Jahren. Der Organisationsgrad der finnischen Lehrer ist international sehr hoch. Fast 95 Prozent der Vollzeitlehrer sind Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung, die Lehrer von der frühkindlichen Betreuung bis zur Hochschulbildung vertritt.

Die Vereinigungsfreiheit ist durch das Grundgesetz garantiert und Tarifverträge unterliegen dem Tarifvertragsgesetz. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen zur Zertifizierung von Gewerkschaften als Verhandlungspartner, da das deutsche Arbeitsrecht meist Rechtsprechung ist. Zu den Themen, die in den Rahmentarifverträgen im öffentlichen Sektor behandelt werden, gehören Lohnniveaus, Lohngruppen, allgemeine Arbeitsbedingungen, Urlaub, Teilzeitregelungen, Sonderzahlungen, Zahlungen bei Krankheit, Qualifikationen und Arbeitszeiten (mit Ausnahme von Lehrern). Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in “Lohnstufen A12 bis A16” eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen “Lohnnoten”. Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den “Lohnbändern” im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. Beamte dürfen weder streiken noch kollektiv verhandeln. Die Dachverbände der Beamtengewerkschaften (DEUTSCHER Gewerkschaftsbund DGB und Deutscher Beamtenbund dbb) müssen jedoch zu den allgemeinen Regelungen des Beamtenrechts auf Bundesebene nach Section 118 des Bundesbeamtengesetzes (BBG) und in den Ländern nach Section 53 des Beamtenstandsgesetzes konsultiert werden. Im Falle der jüngsten Gesetze zum Gesetz zum Öffentlichen Dienst (Dienstrechtsgesetz) und zum Beamtenstatusgesetz gab es Konsultationen mit den Gewerkschaftsverbänden.

[2] Es gibt jedoch keine Bestimmung, dass ein Konsens erzielt werden muss, bevor die Verordnungen in Kraft treten. Soziale Arbeit – was bedeutet das eigentlich? Und was ist der Unterschied zwischen Sozialarbeit und Sozialpädagogik? Die Begriffe selbst geben den ersten Hinweis: Während “Arbeit” eine allgemeine Tätigkeit beschreibt, bezieht sich “Pädagogik” auf Bildung oder Unterricht.